Bluthochdruck

 

Warum setze ich mich unter Druck und was will mein Körper mir mitteilen?

 

Schätzungsweise jeder vierte Deutsche erkrankt in seinem Leben an Bluthochdruck. Aber nur die Hälfte Betroffenen weiß überhaupt etwas von ihrer Erkrankung, und von den Behandelten ist über die Hälfte nicht zufriedenstellend therapiert. Bluthochdruck tut nicht weh. Trotzdem schädigt er schleichend die Blutgefäße und das Herz. Bluthochdruck ist damit ein wichtiger Risikofaktor für Schlaganfall und Herzinfarkt.

 

 

Die Liste der Ursachen ist hoch: genetische Faktoren, falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht, Hormonstörungen, Erkrankungen der Niere uvm. Ich möchte heute die psychischen Ursachen von Bluthochdruck näher erklären.  Warum sind manche Menschen anfälliger für Bluthochdruck und manche nicht, die den gleichen Lebensstil vollziehen? Was möchten mein Körper und meine Seele mir mitteilen mit dieser Krankheit?

 

Die meisten Menschen die unter Bluthochdruck leiden, setzten sich extrem unter Druck. Orientierst du dich oft an anderen,  ist dir das Außen wichtiger als der Bezug zu dir selbst? Erfüllst du  häufig die Erwartungen von anderen und meinst mit Leistung kannst du dir Zugehörigkeit erzwingen? All diese Erwartungen an dich und an andere setzen dich extrem unter Druck, Gelassenheit fällt dir schwer und das Adrenalin in dir steigt. Der Körper reagiert: Kopfschmerzen, Ohrensausen, Herzklopfen und Schwindel um nur einige Symptome zu nennen.  Mit den entsprechenden Medikamenten kann ich den Blutdruck wieder senken, doch abgesehen von den schädlichen Nebenwirkungen der Medikamente und das ich diese nicht dauerhaft einnehmen möchte,  löse ich nicht die Ursache in mir und der Körper reagiert an anderer Stelle mit einem anderen Symptom. Schlimmstenfalls legt er mich so flach, dass ich gezwungen bin, den Druck aus mir rauszunehmen wenn ich vorher nicht auf meine Seele und deren Sprache höre.

 

Nimm den Druck bewusst raus in Deinem Leben, den Druck der Selbstverleugnung und Selbstablehnung. „Ich muss besser sein als der andere“ wird zu „mein Druck ist höher als der des anderen“. Die Lebensumstände in der Vergangenheit hast du unbewusst zu dir geholt du wolltest die Erwartungen an dich und andere unbedingt erfüllen. Evtl. schaust du als Erwachsener immer noch wie zu Kinderzeiten zu Menschen, Systemen oder Autoritäten außerhalb von Dir auf. Mit Leistungen Anerkennung erzwingen, das ist eine selbstvernichtende Haltung mit zwangsläufigen Folgen.  Werde wieder gelassener und lerne wieder in Freude und Spaß zu leben und fühle was dir gut tut.  

Löse dich von zu hohen Ansprüchen an dich selbst und von Anforderungen die du eigentlich nicht erfüllen möchtest.  Höre auf deine Bedürfnisse und lerne Nein zu sagen im Außen und Ja in deinem Innern.

 

In welcher Situation hast Du den Eindruck, dass du "unter Druck" bist? Wann bist du evtl. selbst der Auslöser?

Getreu Mahatma Gandhis Aussage:

"Du musst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst." lösen sich manche scheinbar unlösbaren Situationen, wenn du dich selbst auf den Weg begibst. Deinen Nachbarn, Kollegen oder Lebenspartner änderst du nicht, doch bei dir selbst kannst du jeder Zeit anfangen. Du kannst entscheiden wenn du eine Veränderung in deinem Leben möchtest ggf. mit etwas Unterstützung von außen. Du wirst sehen, dass sich das Verhalten im Außen ändert, wenn du deine innere Haltung ändern kannst.

 

Lausche in dich selbst hinein: Was ist wirklich, wirklich wichtig in Deinem Leben? Was könnte ich selbst überdenken und was möchte ich erleben? Setze Prioritäten. Orientiere dich nicht im Außen.

 

 

Homöopathische Mittel die bei Bluthochdruck eingesetzt werden können

 

Crategus (Weißdorn) – Verleugnung des eigenen Lebensrhythmus

Gelsemium (Carolina-Jasmin) – Erwartungsangst

Rauwolfia serpentina (Indische Schlangenwurzel) – Für die infiltrierten Werte andere kämpfen ohne es wahrzunehmen

Aurum metallicum (Gold) – Fehlendes Selbstwertgefühl

 

Die richtig gewählten homöopathischen Mittel je nach Lebensumständen unterstützen diesen Prozess, somit kann ich das Thema im Behandlungsgespräch nach und nach lösen und mein Leben in Gelassenheit gestalten.

 

 Die homöopathisch aufgeführten Mittel dienen als Beispiel. Von einer homöopathischen Selbstbehandlung rate ich daher dringend ab. Die homöopathische Behandlung sollte wegen der aufwendigen Symptomerhebung nur durch einen erfahrenen Heilpraktiker durchgeführt werden. Die  Chance, die richtigen Mittel in der Selbstbehandlung zu finden, ist sehr gering, da erstens das Fachwissen dafür fehlt, und da zweitens eine objektive Beurteilung der Beschwerden bei sich selbst und auch bei sehr nahen Familienangehörigen oft sehr schwierig ist.

 

 

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Was ich sonst noch tun kann.

 

Meditationen – Dazu muss ich mich nicht im Schneidersitz auf den Boden setzen und 1 Stunde krampfhaft versuchen meine Gedanken unter Kontrolle zu halten. Ich kann anfangen jeden Tag einfach nur 5-10 Min in Stille zu sitzen und versuchen alle Gedanken die aufkommen vorbeiziehen zu lassen und nicht zu bewerten. Wenn das zu Hause anfangs nicht gelingt, geh in die Natur, lenke deine Aufmerksamkeit auf dein Gehen und deine Atmung und genieße die Stille z.B im Wald.

 

Achtsamkeit- banale Dinge bewusst und achtsam machen (Zähne putzen, duschen, essen, atmen). Mit den Gedanken ständig woanders sein,  erzeugt enormen Stress im Körper. Dies wird dir nicht immer gelingen aber beobachte dich wenn du etwas tust und schon wieder mit den Gedanken bei der nächsten Aktion bist und lenke deine Aufmerksam wieder bewusst ins Hier und Jetzt. Lerne von den Kindern. Wenn ein Kind spielt, dann spielt es und ist mit voller Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt.

 

Loslassen- von anhaften an Dingen in der Außenwelt  in Bezug auf Aussehen, Ruhm Geld und sozialer Status. Löse dich von Identitäten welche du in deinem Inneren hast und elterliche Konditionierungen. Die Idee von Dir welche du in der Außenwelt projizierst ist immer MEHR als das was du wirklich bist. Die Idee welche du von deinem Innern und deiner Selbstliebe die du hast ist immer WENIGER als das was du wirklich bist. Löse dich von den Identitäten und den Kampf mit dem was du im Außen darstellen willst und dem was du wirklich bist. 

 

Gleichgewicht- Der Pendel des Lebens ist nicht zu viel und nicht zu wenig von allem – unausgeglichene Bereiche erkennen. Alle extreme in eine Richtung die zur Gewohnheit werden erzeugen Stress.

 

 

 

 

 Heilpraktikerin Angela Voigt