Heuschnupfen – Pollenallergie rechtzeitig  vorbeugen

 

Bald fliegen wieder etliche Pollen durch die Luft. Jetzt schon rechtzeitig vorbeugen ist notwendig und hilft gegen lästige Beschwerden bei Heuschnupfen und Pollenallergie.

 

Rechtzeitig eingenommene natürliche Heilmittel, antiallergische Nahrung und passende homöopathische Mittel, helfen bei Allergien im Gegensatz zu Antihistaminika die oft unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. 

 

 

Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit und sollten immer zusammen betrachtet und behandelt werden.

 

 

Körper

 

Unsere Darmschleimhaut hat die Aufgabe, Nähr- und Vitalstoffe ins Blut zu leiten, damit sie über diesen Weg in jede Körperzelle gelangen können. Die Schleimhaut hat allerdings nur eine begrenzte Durchlässigkeit, damit nicht etwa unvollständig verdaute Nahrungsbrocken, Mikroben wie Bakterien, Viren, Pilze oder andere Schadstoffe ungehindert ins Blut gelangen können. Doch genau das passiert, wenn die Schleimhaut beschädigt ist oder deren Funktion durch andere Faktoren beeinflusst wird. Wenn unerwünschte Stoffe über den Darm in den Körper eindringen, wird das Darmimmunsystem aktiviert und es wird eine Entzündungsreaktion ausgelöst. Die Immunzellen wiederum setzen Botenstoffe frei, welche die Durchlässigkeit weiter erhöhen. So entsteht ein Teufelskreis, da neue Bestandteile von Bakterien und Giftstoffe eintreten und der Prozess sich weiter fortsetzt. Es ist wichtig den Darm durch eine rechtzeitige Darmsanierung wieder ins Gleichgewicht zu bringen und den Darm durch richtig angewandte Naturheilmittel zu unterstützen. Nebst Schwarzkümmelöl, Bienenprodukte und der richtigen Ernährung, sind homöopathische Mittel eine echte Alternative bei der Behandlung der Heuschnupfen und Pollenallergie.

 

Seele

 

Seelische Ursachen spielen bei Allergien eine große Rolle, diese gilt es zu erkennen und aufzulösen. Mit tiefenpsychologischen Methoden, homöopathischen Mitteln und einer gesünderen Ernährungsweise kann man Allergien nebenwirkungsfrei lindern bzw. sie ganz zum Verschwinden bringen. Eine Allergie zu haben bedeutet etwas nicht zu mögen und sich deswegen dagegen zu sträuben, dagegen anzukämpfen. Meist handelt es sich hierbei um Erinnerungen an unliebsame Ereignisse (beispielsweise aus der Kindheit aber auch aktuelle), mit denen man sich nicht auseinandersetzen möchte, mit denen man in Unfrieden ist oder welche, die dem Allergiker nicht mehr bewusst sind.

 

Der Allergiker richtet sich gegen sich selbst oder einem Aspekt in ihm.

 

Angst davor, sich gehen zu lassen, sich dem Leben, der Natur zu übergeben. Der Allergiker traut sich nicht ganz und gar er selbst zu sein. Er hat Angst davor die eigene Natur zu erleben, so wie er wirklich ist. Er hindert sich selbst daran, alle sinnlichen Genüsse des Lebens zu genießen. Es fehlt die Wertschätzung der eigenen Natur, dies wird auf Gräser bzw. Pollen projiziert.

 

Der Allergiker darf lernen sich selbst nicht weiter einzuschränken und sich zu 100% selbst zu akzeptieren. Er darf lernen stolz zu sein auf sein individuelles Sein das durch niemanden zu ersetzen istEin Mensch kann Erfahrungen nur loslassen, wenn er sich gegen diese nicht mehr sträubt oder ankämpft. Dagegen ankämpfen verursacht gerade diese energetische Bindung, welche das erfolgreiche Loslassen verhindert.  Je mehr man etwas ablehnt oder fürchtet, desto eher zieht man es sich ins Leben. Heilung kann nur entstehen wenn man das Thema für sich aufarbeitet und inneren Frieden damit findet. Sobald dies geschehen ist, wird man  keine allergische Reaktion mehr erleben müssen. Wenn im Unterbewusstsein der Kampf gegen die damalige Erfahrung eingestellt wurde, dann ist auch der damit verknüpfte Kampf des Körpers gegen das Allergen, das nur eine Projektion war, beendet.

 

Bei kleinen Kindern ist es oft der Fall das sie die Allergie und den Kampf gegen das Allergen stellvertretend beispielsweise für ein Elternteil ausleben. Sie haben dann Allergien, also Abneigungen, die eigentlich nicht ihre eigenen sind.

 

 

Kernlösung: Traue dich, dich selbst in Ganzheit zu erleben und entwickle deine Möglichkeiten. Traue dich, deine Natur in ihrer Fülle zu erleben und schränke dich nicht länger ein! Akzeptiere dich selbst zu hundert Prozent und sei stolz auf deine Einzigartigkeit, welche durch niemanden zu ersetzen ist. Such das Schöne in erster Linie in dir selbst und verschließe dich nicht länger.

 

 

 

Geist

 

Es ist bekannt das Erlebnisse und Erfahrungen mit denen der Mensch noch nicht im Frieden ist, im menschlichen Energiefeld oder direkt im Körper des Betreffenden abgespeichert sind. Er befindet sich sozusagen noch im inneren Kampf mit der betreffenden Erfahrung  und natürlich gibt es da auch Angstspeicherungen.

  

Sorgsam ausgesuchte und  individuell zusammengestellte homöopathische Mittel, bewirken eine Resonanz im Unterbewusstsein, so kann anhand der Symptome und der jeweiligen psychologischen Bedeutung im Behandlungsgespräch der zu Grunde liegende Konflikt ins Bewusstsein dringen und gelöst werden. Die richtig gewählten homöopathischen Mittel unterstützen diesen Prozess.

 

 

Beispiele homöopathischer Mittel und deren Bedeutung

  

Euphrasia / Augen sind gerötet und brennen, anfänglich trocken, später scharfer Tränenfluss

 

Luffa /Atmen durch die Nase erschwert, Borken, trockene Schleimhäute, zähes Sekret

 

Sinapis nigra / Scharfer und brennender Nasenschleim, Nasenlöcher abwechselnd verstopft

 

Arundo donax / Starker Juckreiz an Nase, Augen und Rachenraum, ständiges Bedürfnis sich zu kratzen

 

 

Galphimia glauca/ Tränenfluss, fließender Schnupfen und ständiges Niesen, Atembeschwerden 

 

  

Die homöopathisch aufgeführten Mittel dienen als Beispiel. Von einer homöopathischen Selbstbehandlung rate ich daher dringend ab. Die homöopathische Behandlung sollte wegen der aufwendigen Symptomerhebung nur durch einen erfahrenen Heilpraktiker durchgeführt werdend. Die  Chance, die richtigen Mittel in der Selbstbehandlung zu finden, ist sehr gering, da erstens das Fachwissen dafür fehlt, und da zweitens eine objektive Beurteilung der Beschwerden bei sich selbst und auch bei sehr nahen Familienangehörigen oft sehr schwierig ist.

 

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Ergänzende Ernährung für Heuschnupfen Allergiker

 

Brokkoli kann Heuschnupfen gleich auf zwei verschiedene Arten lindern. Das Kohlgemüse kann – als Mitglied der Kreuzblütlerfamile – aufgrund seines Gehaltes an antioxidativen Senfölglykosiden Entzündungen der Atemwege lindern, welche zu Heuschnupfen und anderen Atemwegserkankungen führen können.

 

Zitrusfrüchte sind bekanntlich ebenfalls gute Vitamin-C-Lieferanten. Eine große Orange enthält bereits 100 Milligramm Vitamin C. Gemeinsam mit Broccoli sind Sie damit schon sehr gut versorgt.

 

Grünes Blattgemüse  ist u. a. reich an Carotinoiden und anderen Antioxidatien. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die allergische Symptome bekämpfen können.

 

Die Brennnessel lindert gerade jene Entzündungsprozesse, die mit allergischen Symptomen einhergehen.

 

Die Holunderbeere enthält unfassbar hohe Mengen an verschiedenen Antioxidantien und Phytonährstoffen. Vermutlich ist es die einzigartige Komposition all dieser Stoffe und die große Menge an Flavonoiden in den Holunderbeeren, die sich so vorteilhaft auf Entzündungsprozesse auswirken, so dass allergische Symptome dadurch verbessert werden können.

 

Quercetin ist ein anderer kraftvoller Pflanzenstoff, der als Waffe gegen Allergien dienen kann und ganz ähnlich wie Antihistamine wirkt. Zu den Lebensmitteln, die besonders reich an Quercetin sind, gehören Zwiebel, Knoblauch und Äpfel.

 

Petersilie gehört zu jenen Lebensmitteln, welche die Ausschüttung von allergieauslösenden Histaminen verhindern kann.

 

Thymian ist ein äußerst effektiver natürlicher Schleimlöser, der zu Beginn einer sich anbahnenden Frühlingsallergie dafür sorgt, dass die Schleimproduktion abnimmt. Zu diesem Zweck befindet sich Thymian sogar in einigen pharmazeutischen Medikamenten. Zudem weist das Gewächs sehr effektive antimikrobielle Eigenschaften auf, die bei der Bekämpfung von Infektionen aufgrund von übermäßiger Schleimbildung behilflich sind. z.B. 2 Tassen Thymiantee am Tag.

 

Schwarzkümmelöl entspannt die Bronchien

 

 

Lesen Sie hier meinen Artikel über "Heilende Lebensmittel"

 

 

Anti-Heuschnupfen-Suppe

Aus fast allen zuvor genannten Zutaten lässt sich eine wunderbare Suppe mit hochgradig anti-allergischem Potential zubereiten. Die Anti-Heuschnupfen-Suppe wird folgendermaßen hergestellt:

 

Kochen Sie eine Zwiebel mit Schale und eine Knoblauchzehe in einem Topf mit Wasser. Fügen Sie nun eine Tasse mit gehacktem Broccoli hinzu und kochen Sie die Mischung fünf Minuten lang. Geben Sie jetzt eine Tasse Brennnesselblätter hinzu, eine halbe Tasse mit gehacktem Staudensellerie, eine Tasse mit gemischtem grünem Blattgemüse sowie etwas frischen Thymian. Kochen Sie die Suppe erneut für 3 bis 5 Minuten. Entfernen Sie die Zwiebelschale. Fügen Sie zum Schluss gehackte Petersilie hinzu und würzen Sie die Suppe nach Geschmack mit Kräutersalz, schwarzem Pfeffer, Kurkuma, Curry oder was auch immer Sie mögen. Guten Appetit!

 

 

 

Gerne helfe ich ihnen dabei einen für Sie individuellen Ernährungsplan zusammen zu stellen und unterstütze Sie bei einer Darmsanierung. Wichtig ist es, Lebensmittel wegzulassen, welche ihr Immunsystem schwächen und Nahrung zu sich zu nehmen, welche eine heilende Wirkung auf ihren Körper aber auch vor allem auf ihren Darm hat.

 

Warum Darmsanierung?

 

 

 

 

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